Hundert Meter mit dem Auto bis zum Zeitungskiosk, ein Stockwerk mit dem Lift oder in die nächste Etage mit der Rolltreppe. Was schneller und weniger anstrengend sein soll, ist leider auch schlecht für den Kreislauf und die Muskulatur. Wer viel sitzt und sich den ganzen Tag über gleichtönig bewegt, benötigt zu Hause einen Ausgleich. Stepper, die gerade in den 90er Jahren sehr beleibt waren, erleben ein Comeback, denn neben der Effizienz sind sie auch leicht zu verstauen und das Training auf ihnen lässt sich leicht variieren.

Fitnesscenter vs. Work-out zu Hause

Nicht jeder hat die Zeit, vor oder nach der Arbeit noch ins Fitnesscenter zu fahren, sich umzuziehen, zu trainieren, sich zu duschen und anschließend wieder nach Hause zu fahren. Dabei vergehen gut und gerne zwei bis drei Stunden. So bleibt es meist beim guten Vorsatz, etwas für die Gesundheit zu tun. Kombifitnessgeräte finden nicht in allen Haushalten Platz. Einfacher ist es, auf die guten alten Steppgeräte zurückzugreifen, der in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten war. Sie sind klein, leicht transportabel und wahre Leichtgewichte. Sie lassen sich leicht aufbauen und nach dem Training einfach unter dem Bett oder dem Sofa verstauen. Ausreden, wie, dass Sie keine Zeit haben, gelten hier nicht. Ebenso müssen Sie nicht teure neue Sportsachen kaufen, da Sie zu Hause ganz bequem in ihren Wohlfühlklamotten ihr Work-out absolvieren. Sicher geht der Muskelaufbau nicht ganz so schnell, aber das gute Gefühl, etwas für den eigenen Körper getan zu haben, stellt sich umgehend ein. Mit einem Stepp-Gerät können Sie sich einfach ein Fitnessprogramm erstellen, das Sie nach eigenen Bedürfnissen zusammenstellen können.

Der richtige Stepper für jede Muskelgruppe

Sie sollen das Treppensteigen simulieren. Dabei werden die Muskelgruppen am Po und an den Ober- und Unterschenkeln trainiert und gleichzeitig bei entsprechender Trainingsdauer ein effektives Herz-Kreislauftraining durchgeführt. Sidestepper trainieren zusätzlich die Rückmuskulatur. Einige Geräte besitzen zusätzlich Zugseile, mir denen sich Arme und Oberkörper ins Work-out einbeziehen lassen. Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen drei unterschiedlichen Typen. Ministepper sehr einfach zu bedienende Geräte und am weitesten verbreitet. Sie besitzen zwei Trittflächen und werden über bis zu zwei Hydraulikzylinder, die als Widerstand dienen, betrieben. Durch ihre kompakte Form eignen sie sich für reduzierte Räume. Sidestepper gehören zu den anspruchsvollsten Geräten. Sie wirken durch die leichte seitliche Bewegung auf mehrere Muskelgruppen gleichzeitig. Im Vergleich zum Ministepper ist hier der Kalorienverbrauch höher. Swing- oder Twiststepper regen beim Work-out auch die Rückenmuskulatur an. Ebenso wird die problematische Zone an den Oberschenkeln stärker trainiert. Einige der Modelle gibt es auch mit mechanischen Zugseilen. Mit diesen können gezielt die Arm- und Rückenmuskulatur gestärkt werden.

Bevor Sie anfangen – Mit der richtigen Vorbereitung geht’s besser

Bevor Sie mit Ihrem Fitnessprogramm anfangen, sollten Sie allerdings einige wichtige Punkte beachten. Lassen Sie sich bei Ihrem Hausarzt gründlich checken. Das ist gerade für Personen, die sich lange Zeit nicht sportlich betätigt haben, wichtig. Gerade am Anfang will man manchmal zu viel und übernimmt sich. Bei einer sportmedizinischen Untersuchung wird nicht nur Ihr Herz-Kreislauf-System gecheckt, sondern auch festgestellt, ob Ihre Gelenke in Ordnung sind und ein Stepptrainer für Sie geeignet ist. Setzen Sie sich persönliche Ziele, die Sie auch erreichen können. Wenn Sie wissen, dass Sie nur 30 Minuten täglich haben, ist es besser, wenn Sie diese effektiv nutzen, als zu versuchen, eine Stunde am Tag zu trainieren. Auch müssen sich Gelenke, Muskeln und Sehnen an die geänderte Belastung gewöhnen. Eine sinnvolle Anschaffung ist ebenfalls ein Brustpulsmesser. Mit diesem können Sie die Pulsfrequenz messen und Ihre Trainingseinheiten besser steuern und überwachen. Suchen Sie sich einen festen Platz in der Wohnung, wo Sie Ihren Work-out durchführen. Damit es nicht zu langweilig wird, können Sie vielleicht bei Ihrem Lieblingsprogramm trainieren. Beim Aufstellen des Steppers und beim Training sollten Sie darauf achten, dass keine Haustiere oder kleinen Kindern in der Nähe sind. Die Plattformen für die Füße können bei der Auf- und Abbewegung zu Quetschungen führen. Des Weiteren sollten Sie darauf, dass bei Steppgeräten mit Zugseilen, diese gut und fest am Gerät verankert sind, damit sie sich beim Work-out nicht lösen. Dies könnte ebenfalls zu Verletzungen führen. Einige Steppgeräte verfügen zusätzlich über Haltegriffe oder Haltestangen. Diese sind nur dafür gedacht, das Gleichgewicht zu halten. Sie sollten sich auf keinen Fall auf diese aufstützen. Lesen Sie zudem aufmerksam Meinungen und Produktbeschreibungen zu den einzelnen Geräten, so werden Sie sicher auch Ihren perfekten Trainingspartner finden.


Wer sich nicht bewegt, bewegt nichts!

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Sie wollen effektiv trainieren – das sollten Sie beachten!